Frohe Ostern
 Frohe Ostern

Gute Stimmung beim Angelsportverein: Immer mehr Hohentengener wollen angeln.

Der Vorstand des Angelsportvereins Hohentengen (von links): Schriftführerin Sandra Burger, Gewässerwart Alexander Reimer, stellvertretender Vorsitzender Benjamin Pilss, Kassenprüfer Matthias Boller-Berger, Gerätewart Lukas Stelter, Kassenprüfer David Sommer, Jugendwart Stefan Pieberhofer, Vorsitzender Stephan Burger, Kassierer Manuel Klug, Beisitzer Patrick Scheuble, nicht im Bild Beisitzer Dominik Mai. Bild: Sabine Gems-Thoma

 

Ausgesprochen gute Stimmung herrscht derzeit beim Angelsportverein Hohentengen. Mit einem aktiven Vorstandsteam an der Spitze, ist es dem Verein gelungen, binnen zwei Jahren die Mitgliederzahl von 81 auf 131 zu erhöhen. Bei den Arbeitseinsätzen kann der Vorstand auf seine Mitglieder zählen. Und auch die Neuwahlen bereiteten keine Probleme. Vorsitzender bleibt Stephan Burger, sein Stellvertreter ist weiterhin Benjamin Pilss.

 

Zwei wunderschöne Jahre

Stephan Burger, der vor zwei Jahren sein Amt als Vorsitzender antrat, sagte: „Es waren zwei wunderschöne, aber auch zwei intensive Jahre.“ Und: „Der Zusammenhalt und die Unterstützung der Vorstandskollegen ist hervorragen.“ Ziel war es, Mitglieder hinzuzugewinnen, um die Preise für die 90 Angelkarten, die jedes Jahr abgenommen werden müssen, stabil zu halten.

Das sei gelungen. Bewährt hat sich die neue Internetseite, die nicht nur immer aktuell alle wichtigen Termine enthält. 96 Prozent der Aktivmitglieder bestellen ihre Karten über das digitale Formular und melden dort auch ihr Fangergebnisse. Positiv wurde gemeldet, dass im Los 5 wieder Fische zu fangen sind.

 

Viel Zeit für Umwelt- und Naturschutz

Weitere Themen waren die Fortführung der Renaturierung und der Aufbau von Brutunterständen in Zusammenarbeit mit dem Kraftwerk Eglisau, der Aufbau einer Zusammenarbeit mit anderen Fischervereinen, die Fischzucht in Lienheim, das Monitoring von Fischlift und –treppe am Kraftwerk Eglisau, die Neukonzessionierung des Kraftwerk Reckingen, Geselligkeit und die gut besuchten öffentlichen Stammtische, die immer am ersten Mittwoch im Monat im Bürgerhaus Herdern stattfinden. Ein voller Erfolg sei auch das Fischessen gewesen. Gut angekommen ist auch ein Forellen- und Fischknusperleverkauf in Herdern.

 

Aktive Nachwuchs-Fischer

Elf Mal waren die Jungfischer gemeinsam Angeln, beim Zeltlager in Lienheim und beim Ferienspaß des Angelsportvereins dabei. Die Fischerprüfung bestanden Jonas Burger und Nils Duguay. Für dieses Jahr wurde zusammen mit der Schule das Fischmobil angefragt, so Jugendwart Stefan Pieberhofer. Bei drei Arbeitseinsätzen wurden die Angelplätze im Laufenloh hergerichtet, das Rheinufer von Unrat befreit und die eigene Forellenzuchtanlage gepflegt.

 

Lob vom Bürgermeister

Gute Beteiligung gab es bei einem Pokalfischen. Ein erfreuliches Plus in der Kasse meldete Manuel Klug. Keine Probleme hatte Bürgermeister Martin Benz bei den Wahlen, der die engagierte Arbeit der Angelsportfreunde lobte. Vorsitzender bleibt Stephan Burger, Stellvertreter Benjamin Pilss, Schriftführerin ist Sandra Burger (neu), Kassierer Manuel Klug, Jugendwart Stefan Pieberhofer, Gewässerwart Alexander Reimer (neu), Gerätewart Lukas Stelter (neu), Beisitzer sind Patrick Scheuble (neu), Dominik Mai (neu), Kassenprüfer David Sommer und Matthias Boller-Berger (neu).

 

Der Verein

Der Angelsportverein Hohentengen hat aktuell 131 Mitglieder, darunter 87 Aktivmitglieder und zehn Jugendliche. Vorsitzender ist Stephan Burger, sein Stellvertreter Benjamin Pilss. Das Vereinsheim is im Bürgerhaus Herdern. Jeden ersten Mittwoch im Monat ist dort ein öffentlicher Stammtisch.

Hohentengener Vereine sagen bei Rheinputzete Schrott den Kampf an

Was Angelsportverein, Schwimmclub, Tauchschule und Feuerwehrabteilung Hohentengen bei der Rheinputzete aus dem Wasser holten, zeugte nicht gerade von Umweltbewusstsein einiger Zeitgenossen: Die Taucher bargen jede Menge Schrott, darunter ein Fahrrad, mehrere Gartenmöbel – und sogar ein Mofa.

In einer gemeinsamen Aktion von Angelsportverein, Schwimmclub, Tauchschule und Feuerwehr befreiten die Helfer den Rhein von im Wasser versenktem Unrat. | Bild: Sabine Gems-Thoma 

 

Zu einer gemeinsamen „Rheinputzete“ trafen sich Mitglieder des Angelsportvereins und Schwimmclubs Hohentengen, der Tauchschule Hochrhein und der Feuerwehrabteilung Hohentengen. Diesmal ging es unter Wasser, um das Gewässer von Unrat zu befreien. Rund eine Tonne Müll, vom Fahrrad bis zum Gartenstuhl, wurde an Land gebracht und entsorgt.

Schon seit vielen Jahren säubern die Mitglieder des Angelsportvereins im Frühjahr den Uferbereich des Rheins. Dass allerdings auch unter Wasser jede Menge Müll zu finden ist, das hatte Stephan Burger, Vorsitzender des Angelsportvereins Hohentengen und auch als Taucher im Rhein unterwegs, ebenfalls gestört. Für ihn war klar: „Das ist zwar für die Fische ein gutes Versteck, aber es gehört einfach nicht in den Rhein“, und initiierte die gemeinsame Aktion. Am Samstagmorgen trafen sich die 21 Helfer vom Angelsportverein, Schwimmclub, drei Taucher und drei Feuerwehrler, die mit ihrem Boot begleiteten, beim Schwimmbad Hohentengen, um den Bereich zwischen der Skulptur des geteilten Steins und dem Bootshafen aufzuräumen.

Was von den Tauchern ans Tageslicht gebracht wurde und von den Helfern an Bord eines Schleppbootes genommen und ans Ufer gehievt wurde, zeugt von stark mangelndem Umweltbewusstsein: vom Fahrrad und Mofa, über Motorradteile, Stahlträger und Gartenmöbel kamen jede Menge Schrott ans Tageslicht. Insgesamt rund eine Tonne, schätzt Stephan Burger. „Wir haben allerdings nur die Hälfte der Strecke geschafft, die andere Hälfte haben wir uns im Oktober vorgenommen.“ Die Rheinschwimmer und Wassersportler werden es den ehrenamtlichen Helfern sicherlich danken – ist doch durch den Einsatz auch die Gefahr, sich an rostigem Schrott zu verletzen, verringert worden. Zum Aufwärmen ging es in das Gasthaus "Loewen", um sich bei einer heißen Suppe und Getränken, spendiert vom Angelsportverein und Tauchschulbetreiber und Gastwirt Friedrich Schäuble, aufzuwärmen und gemütlich zusammen zu hocken. Die jährliche Rheinputzete des Angelsportvereins am Uferbereich findet am Samstag, 16. Februar statt.

Rhyputzete 17. Februar 2018

Einsatz für eine saubere Umwelt

Bei ihrer Rheinputzete sammeln die Angelsportvereine aus Küssaberg, Hohentengen, Lauchringen und Tiengen 30 Säcke Müll.

 

Küssbaerg (tpr) Rund 30 Säcke Müll sammelten die Abordnungen der Angelsportvereine Küssaberg, Hohentengen, Lauchringen und Tiengen am Wochenende. Seit wie vielen Jahren sich die vier Angelsportvereine schon zur Rheinufer-Putzete treffen, wissen die Angelsportler nicht so genau. Auf jeden Fall schon weit über 20 Jahre. In den vergangenen Jahren war es immer etwas mehr Müll, der gedankenlos liegengelassen wurde, wissen die Angler zu berichten. Kleine Besonderheiten sind immer dabei. Diesmal war es zum Beispiel eine Baumatte oder Joggingschuhe, auch Einweg-Grills fanden die Angler. Franz Rogg, Küssabergs Wassermeister und ebenfalls Mitglied im Angelsportverein, nimmt den Müll abwechselnd mit dem Werkshof Hohentengen entgegen. Im Anschluss an die Sammelaktion von Ettikon bis Hohentengen endet die Putzede im gemütlichen Miteinander. Jedes Jahr richtet ein anderer Verein ein gemeinsames Mittagessen aus. 

(Auszug AlbBote Ausgabe 19.02.2018)

Beim Angelsportverein Hohentengen herrscht Freude über erfolgreiche Projekte

Ein Präsent für langjährige Mitgliedschaft im Angelsportverein Hohentengen überreichte (von links) Vorsitzender Stephan Burger für zehnjährige Vereinstreue Tom Hotz, dem scheidenden Kassierer Rene Kiewat (ebenfalls zehn Jahre) und Edmund Schaffhauser für 35 Jahre Mitgliedschaft.


Der Angelsportverein Hohentengen gewinnt Mitglieder hinzu, auch Jugendliche, und stellt seinen neuen Vereinsraum im Bürgerhaus fertig.
 

Der Angelsportverein Hohentengen befindet sich in ruhigem Fahrwasser: Die Mitgliederzahl steigt, die Jugendabteilung ist reaktiviert, der neue Vereinsraum fertig und es gibt viele Aktivitäten rund um das Thema Fischen und Gewässerpflege. An Gründonnerstag wird wieder ein großes Fischbüfett in der Gemeindehalle ausgerichtet. Eine überaus positive Bilanz zog Vorsitzender Stephan Burger nach einem Jahr Amtszeit. Die Mitgliederzahl stieg von 68 auf 81 und es sind weitere Anmeldungen in Aussicht.

Immer aktuell ist die neue Internetseite. Gut angenommen wird der monatliche öffentliche Stammtisch an jedem ersten Donnerstag des Monats im Vereinsraum des 2017 eröffneten Bürgerhauses Herdern. Bei der Eröffnung übernahmen die Angelsportler die Bewirtung für die zahlreichen Gäste. Für die Mitglieder gab es einen mehrtägigen Ausflug und den Besuch der Messe "Aquafisch". Abgeschlossen wurde die Fischzählung am Kraftwerk Reckingen, die Vergütung floss in die Vereinskasse.

2018 sind wieder Arbeitseinsätze an den gepachteten Gewässern geplant. Im März findet eine weitere Sitzung über die Neukonzessionierung des Kraftwerks Reckingen statt. Hier treffen sich die Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft „Renaturierung des Hochrheins“ mit Fischerei- und Naturschutzvertretern beidseits des Rheins. „Thema sind die Ausgleichsmaßnahmen, wie Fischtreppe, Fischlauf, Kiesschüttungen und Uferveränderungen, mit denen wir nicht einverstanden sind“, erklärte Burger. Im Los 5 ist für 2018 kein Fischbesatz geplant. Das Geld wird für Renaturierungsmaßnahmen eingesetzt, damit es wieder mehr Laichplätze und Unterschlupf für die Fische gibt. In Lienheim dürfen die Angelsportler zwei Becken einer Forellenzuchtanlage nutzen. Großer finanzieller Posten war die Ausstattung des neuen Vereinsraums inklusive Küche. Daher gab es insgesamt ein Minus in der Kasse. „Wir haben wieder Zulauf“, freute sich Jugendwart Stefan Piberhofer hingegen. 14 Mal war man gemeinsam angeln, nahm am Jugendzeltlager in Lauchringen und am Hohentengener Ferienspaß teil. Von drei Arbeitseinsätzen, einem Pokalfischen und drei Fischbesätzen berichtete Gewässerwart Tobias Hupfer.

Für langjährige Treue zum Angelsportverein wurden Edmund Schaffhauser für 35 Jahre, Daniel Egge und Helmut Kniedel für 25 Jahre sowie Dirk Baumann, Tom Hotz und – mit einem besonderen Dank – Kassierer Rene Kiewat für zehn Jahre geehrt. Neuer Kassierer ist Manuel Klug, zweiter Festwirt bleibt Peter Gutt. Grüße der Gemeinde überbrachte Bert Kelz, der für die vielen Aktivitäten und die Jugendarbeit dankte. „Ihr seid sehr gut aufgestellt.“

Bild und Text Sabine Gems-Thoma 

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